Markterkundungsreise nach Norddeutschland liefert Impulse für neue Märkte und Geschäftsfelder
Am 18. und 19. August 2026 führte eine gemeinsame Markterkundungsreise Unternehmen aus der Region nach Norddeutschland, um neue Märkte, Zukunftstrends sowie potenzielle Anwendungsfelder für ihre Produkte zu erkunden. Im Fokus standen die Themen maritime Wirtschaft, Windenergie, Wasserstoff und Energieinfrastruktur.







Tag 1: Schiffbau und Windenergie im Wandel
Der erste Reisetag führte zur Meyer Werft in Papenburg sowie zum ENERCON Kompetenzzentrum Mechatronik in Aurich.
Bei der Meyer Werft beeindruckten die Dimensionen des modernen Schiffbaus. Gleichzeitig wurde deutlich, wie vielfältig die dahinterstehenden Zuliefer- und Wertschöpfungsketten sind. Darüber hinaus stellte das Unternehmen seine Aktivitäten im Bereich der Konverterplattformen vor und zeigte damit, wie es sein Geschäft um ein neues Geschäftsfeld erweitert hat.
Im ENERCON Kompetenzzentrum erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Produktion von Windenergieanlagen. Dabei wurde sichtbar, wie sich die Branche verändert und welche Anforderungen mit immer größeren und leistungsfähigeren Anlagen einhergehen. Insbesondere die zunehmende Bedeutung von Automatisierung, Digitalisierung und effizienten Produktionsprozessen wurde deutlich.
Tag 2: Energieinfrastruktur und Wasserstoffwirtschaft
Am zweiten Tag haben wir verschiedene Akteure und Projekte des ENERGY HUB Wilhelmshaven kennengelernt – darunter die Nord-West Oelleitung (NWO), den und Friesen Elektra in Sande.
Bei der Nord-West Oelleitung wurde die Bedeutung leistungsfähiger Energieinfrastruktur für Wirtschaft und Industrie sichtbar. Als wichtiger Bestandteil des deutschen Pipeline-Netzes sorgt die NWO für den Transport von rund 20 Prozent der deutschen Rohölversorgung und verbindet Wilhelmshaven mit wichtigen Industrieregionen, unter anderem dem Ruhrgebiet.
Der Besuch des JadeWeserPorts verdeutlichte die enge Verzahnung von Logistik, Industrie und Energiewirtschaft. Als Deutschlands einziger Tiefwasserhafen kann er auch von besonders großen Schiffen unabhängig von den Gezeiten angelaufen werden und nimmt damit eine wichtige Rolle im internationalen Warenverkehr ein.
Den Abschluss der Reise bildete der Besuch bei Friesen Elektra in Sande. Das Unternehmen stellte den Hybriden Energiepark Sande vor, in dem Windenergie- und Solaranlagen auf über 100 Hektar klimaneutralen Strom erzeugen. Zudem wurden die Planungen zur Wasserstoffwirtschaft und zum Wasserstoffpark Friesland präsentiert.
Wertvolle Impulse für die regionale Wirtschaft
Neben den fachlichen Einblicken bot die Reise vielfältige Möglichkeiten zum Austausch und zur Vernetzung. Die Gespräche mit Unternehmen und Branchenexperten lieferten wertvolle Anregungen für mögliche neue Kooperationen und eröffneten den Teilnehmenden neue Perspektiven auf die industrielle Transformation.
